„La Cité de Vin“ in Bordeaux

Bordeaux und Wein, das ist eine perfekte Liaison. Und nun noch ein Museum in der Stadt an der Garonne, das sich dem Genuss widmen. Zwar hat der Bau des Museums insgesamt etwa 81 Millionen Euro gekostet – knapp 20 Millionen mehr als ursprünglich geplant. Doch der Bürgermeister sieht in dem Leuchtturm-Projekt einen Bilbao-Effekt. Dass das Haus Touristen aus aller Welt anzieht und die Stadt davon eben auch profitiert.

Seit Mai 2016 ist der Weintempel nun eröffnet und lockt schon von außen mit einer spektakulären Architektur von Anouk Legendre und Nicolas Desmazières. In den modern gestalteten Ausstellungsräumen geht es um verschiedene Aspekte der Weinkultur: Geschichte, Geografie und Anbautechniken und vieles mehr rund um die süße Frucht.

Es ist kein klassisches Museum, aber auch kein Themenpark. Die Ausstellung vermischt vielmehr die besten Eigenschaften dieser beiden Orte. Die Vermittlung des Wissens findet auf eine interaktive Art und Weise statt. Anhand eines Multimedia-Parcours erlebt der Besucher die Welt des Weines ganz individuell. Und ganz oben im Gebäude angelangt, kann er mit Blick über die Stadt ein Glas Wein genießen und all das, was er vorab erlebt hat, Revue passieren lassen.

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